Das ganz normale soziale Leben (im Web)

Das ganz normale soziale Leben (im Web)

Das Social Web ist also da. Twitter, Facebook und Konsorten sind weder Modeerscheinung noch Kultwerkzeuge für wenige Freaks. Inzwischen nutzen ca. 1.4 Mio Österreicher die Plattform Facebook, um ihr sozales Netz zu pflegen und auch ihrem Selbstdarstellungsbedürfnis einen weiteren Kanal zu geben.

Wer diese Plattformen bis dato überweigend mit Mißachtung und Skepsis betrachtet, sind unsere Unternehmen; oder vielmehr die Unternehmer selbst. Nicht selten erlebe ich Deja Vu Momente aus den 90er Jahren, wenn ich mit der Frage konfrontiert werde, 'ob man denn DAS wirklich benötige?'.

Ich bin fest davon überzeugt, dass Social Media Plattformen in ein paar Jahren einen fixen Bestandteil im Marketingmix und in der Kommunikationslandschaft haben werden. Man kommt quasi nicht daran vorbei. Wie auch?

Die Frage ist also nicht 'ob' sondern vielmehr 'wie'. Und hierzu gibt folgende Zusammenstellung einen brauchbaren und nutzvollen Zugang (s. Link). Interessant ist dabei, dass diese Guidelines eigentlich das soziale Zusammenspiel zwischen Menschen als solches charaktersieren. Wie im richtigen Leben also...

(Claus, Danke für den Hinweis)

Kekserlfressende Idioten

Kekserlfressende Idioten

Seit Jahren wird die Kekserlkultur in Besprechungszimmern und Meetings von mir in schändlicher Weise durch den Kaukau gezogen. Umso mehr, also dass nach meinen Beobachtungen die höchte Affinität zu diesen Kalorienbomben von Menschen kommt, die an dem eigentichen Meeting nur partiell teilnehmen. Aber es sind genau diejenigen, die zumeist am Ende einer Präsentation oder eines Meetings Gesprächsbeiträge liefern, die dem allgemeinen Konsens nicht wirklich zuträglich sind.

Nun gibt es doch wirklich eine rudimentäre Untersuchung der Kekskultur in heimischen Büros, die ich an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte (s. Link).

Waving 2009 Good Bye, the Google Way

Dieses Jahr war mit Sicherheit ein ereignisreiches und zugleich veränderndnes. Google zeigt mal wieder, wie man tradionelle Rückblicksgelüste mit innovativer Produktinszenierung kombiniert: Google Wave (zur Zeit noch in Beta) im Einsatz zur Erfassung von als Zeitgeschichte.

Firefox besiegt Internet Explorer

Firefox besiegt Internet ExplorerGlaubt man den Meldungen der letzten Tage, so dürfte sich der Fuchs schlußendlich durchgesetzt haben. Und zwar in Anteilen am Browsermarkt auf einzelne Versionen der Browser bezogen. Denn fasst man alle IE-Istallationen zusammen, beherrschen diese nach wie vor den Kuchen.

Internet wird Medium Nr. 1

... und überholt damit ganz lässig Fernsehen!

Zumindet was Jugendliche betrifft. Zu diesem Ergebis kommt das Institut für Jugendforschung und präsentiert die Ergebnisse einer Untersuchung im Zuge der Fachgruppentagung in Wien.

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3930&Alias=WZO&cob=453408

Was ich noch gerne hinzufügen möchte: Diese Jugendlichen werden demnächst erwachsen und ziehen damit die Statistik in die oberen Alterschichten ein. Oder glaubt wirklich jemand, das dieser Trend mit wachsendem Altersniveau rückläufig sein wird?

Keyword-Domains mit und ohne Bindestrich

Keyword-Domains mit und ohne Bindestrich

Seit jeher stellt sich die Frage, ob Domains, welche aus relevanten Suchbegriffen zusammengebaut werden, lieber mit oder ohne Bindestrich formuliert werden sollen. Also ob www.schnelle-autos.at oder www.schnelleautos.at die bessere Wahl ist.

Aus Usersicht ist eindeutig der Variante mit Bindestrich auf Grund der besseren Lesbarkeit der Vorzug zu geben. Zieht man den SEO-Faktor Google hinzu, dann ergibt sich jedoch ein gänzlich anderes Bild.

Der deutsche SEOler Sistrix hat in einem längerfristigen Testverfahren eindeutig die bessere Platzierung von Domains ohne Bindestrich im Vergleich zu denen 'mit' nachgewiesen und hat auch aufgezeigt, dass die Entwicklung der Suchmaschine diesen Unterschied tendenziell auch noch ausbaut. Mehr dazu gibt's beim Link...

Google nimmt keine Rücksicht auf Meta Tags

Was ich nun schon lange vermutet habe, ist jetzt endlich offiiziell: Google Search berücksichtigt im Suchalgorithmus keine Einträge in den sog. MetaTags. Hier die offiziellen Worte von Matt Cutts:

Link Building - Eine Frage der Menge oder Qualität?

Ich kann 'Wirtschaftskrise' schon nicht mehr hören...

Ich kann 'Wirtschaftskrise' schon nicht mehr hören...

Gerade in den letzten Wochen habe ich in vielen Marketingabteilungen die aufkeimende positive Stimmung im Hinblick auf einen wirtschaftlich erfolgreichen Herbst aufgeschnappt. Diese tendenziell guten Einstellungen sind zugleich mit der Erkenntniss gekoppelt, dass Kommunikationsmaßnahmen und Werbung in Zukunft effizienter, messbarer und generell direkter' eingesetzt werden muss. Die Marketingbudgets sind entgegen der Stimmung in der Agenturszene nicht auf Null reduziert. Die Verwendung dieser Budgets ist vielmehr mit der Forderung nach Nachweisbarkeit und Nutzen gekoppelt.

Ist das nun gut? Ja, das ist gut! Sehr gut sogar.
Gerade aus der Agenturbranche als Brutstätte kreativer Ideen sind nicht selten Kampagnen und Massnahmen entsprungen, welche neben ihrem kreativen Kern (heisst oft: 'andersartig') keinen wirklichen Nutzen hatten. Derartige Umsetzungen werden gerne von Agentur- und Auftraggeberseite als 'vom Kunden nicht verstanden' abgehandelt. Doch wie kann eine derartige Massnahme sinnvoll sein, wenn sie der Kunde nicht versteht?

Ein aktuelles Beispiel für ein misslungenes Paket, welche ihr Ziel um Längen verfehlt, ist die Einführungskampagne des Pay-TV Anbieters Sky. Hat denn überhaupt jemand mitbekommen, dass Sky den bisher führenden Anbieter im deutschsprachigen Raum 'Premiere' übernommen hat? Und noch schlimmer: Wer hat denn überhaupt verstanden, was Sky generell ist oder macht? Der aktuelle Werbspot, der mit hohem Werbedruck ausgestrahlt wird und dem man die hohen Produktionskosten ansieht, lässt den irritierten Kunden im Regen stehen. Dass ein Markenwechsel bzw. eine Übernahme und Überführung auch sehr erfolgreich verlaufen kann, zeigt Orange als neue Marke für One-Kunden in seiner Kampagne 'Gemeinsam sind wir mehr'.

Messbarkeit, Effizenz und Nachaltigkeit. Schlagwörter, die in der Vergangenheit viel zu oft missbraucht wurden. Die Zeit ist jetzt reif, dass diese neu belebt und durch wirksame Aktionen Realität werden. Kunden fordern diese nun zurecht ein. Und die Kommunikationsbranche darf sich mal ganz schnell darauf einstellen! Dann klappt's auch mit der Wirtschaftskrise - oder wie ich diese auch gerne bezeichne: ... mit der Neuausrichtung!

Die Zukunft von SEO

Nach längerer Zeit gibt's mal wieder einen sehr guten Beitrag von Rand Fishkin von SEOmoz zum Thema "Zukunft der Suchmaschinenoptimierung":

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